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Sarasota


Golfer, SarasotaZwar begann die Besiedlung Sarasotas bereits um etwa 1850, seinen eigentlichen Aufschwung allerdings verdankt diese Stadt ihrem wohl berühmtesten Sohn - Zirkuskönig John Ringling. Zusammen mit seinen sechs Brüdern übernahm er 1907 den viel größeren Zirkus Barnum & Bailey und machte Ringling Brothers, Barnum & Bailey zum größten und berühmtesten Unternehmen seiner Art in der Welt. Das aufstrebende Sarasota profitierte auf zwei- erlei Weise - vom Ruhm und der magischen Anziehungs- kraft des weltgrößten Zirkus und dem wirtschaftlichen Boom, den der Umzug von Tausenden von Zirkusleuten nach Sarasota mit sich brachte. Hinzu kam der Florida Land-Boom von 1920, denn alles was Geld und Namen hatte, zog es ins paradiesische Florida. Die herrschaftliche Prunkvilla im venezianischen Stil, die sich John und seine Frau Mabel direkt an der Bucht von Sarasota bauen ließen sowie das angrenzende Kunstmuseum, dass die Kunstsammel-Leidenschaft John Ringlings manifestiert und die größte Kollektion von Rubens-Bildern und flämischen Meistern des 17. Jahrhunderts darstellt, trug in entscheidendem Maße zum Ruf Sarasotas als Hauptstadt von „Floridas Kulturküste“ bei.


Haus von John Ringling in Sarasota

Ca d’Zan (das Haus von John im venezianischen Dialekt), der dazugehörige, herrliche Park, das Ringling Museum of Art sowie das Zirkus-Museum liegen an der Kreuzung von US 41 und University Parkway südlich des Internationalen Airports und sind ein Muss für jeden Sarasota-Besucher.

Der Einfluss der Ringlings ging jedoch weit über die schönen Künste hinaus, denn John Ringling war einer der ersten Unternehmer und Visionäre, die das heutige Festland-Sarasota - allen voran den heutigen St Armands Circle - sowie die vorgelagerten Inseln - Siesta Key, Longboat Key und Lido Beach -  als Wirtschafts- und Wohngebiet erschlossen. Um sich als Besucher einen ersten Überblick zu verschaffen, unternimmt man am besten eine Fahrt mit dem „Downtown Trolley“ der eine interessante Tour durch den Kulturbezirk Sarasotas und die städtischen Sehenswürdigkeiten bietet. Da man überall einsteigen und wieder aussteigen kann, lädt zunächst die Main Street mit ihren Kunstfestivals, hübschen Restaurants und dem an jedem Samstagmorgen stattfindenden Farmers Markt zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

In den Seitenstrassen empfängt den Besucher dann eine ganz andere, nicht minder attraktive Welt. Entlang Palm Avenue und Pineapple Avenue ziehen Kunstgalerien,  Antiquitäten- und Trödelläden den Besucher in ihren Bann. Im Towles Court empfängt Sie karibisches Flair und man kann den Künstlern nicht nur bei der Arbeit zusehen sondern natürlich auch gleich echte Originale kaufen. Wer sich Entdeckungen kulinarischer Art nicht entgehen lassen möchte, kann in der Central Ave floridianische Spezialitäten probieren und dabei das bunte Treiben der Künstler-Nachbarschaft genießen. Ein Muss ist natürlich auch ein ausgedehnter Bummel um den St. Armands Circle herum, einem der vielen Wahrzeichen Sarasotas, mit Hunderten von witzigen Shops, exklusiven Mode- und Kunst-Boutiquen, urigen Kneipen, Straßen-Cafes, Bars, Diskotheken und anspruchsvollen Restaurants.

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