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Sarasotas Geschichte


IndianerZwar beweisen Ausgrabungen und Grabfunde, daß die Sarasota Bay und die Ufer des Manatee Rivers bereits vor über 10.000 Jahren von Ureinwohnern bevölkert waren. Die "moderne" Geschichte der Sarasota Area aber begann wie fast überall an Floridas Küsten mit den spanischen Eroberern - Ponce de Leon, Panfilo Narvaez und vor allem Hernando De Soto - die an der Golfküste landeten auf der Suche nach Gold und Silberschätzen. Die Indianer "begrüßten" die ungebetenen Gäste mit Pfeil und Bogen und kämpften um ihr Land und um ihr Leben. Nicht nur gegen die Spanier sondern auch gegen Sklavenjäger, die auf der Suche nach billigen "Arbeitskräften" für ihre rapide wachsenden Umschlagsplätze waren.


Seeschildkröte

1821 erwarben die Vereinigten Staaten Florida von den Spaniern zusammen mit einer Handvoll Trappern und Fischern, die während der Winter- monate diese Wildnis bejagten und in Salz gepö- kelten Fisch sowie lebende Seeschildkröten nach Kuba exportierten. Das Gesetz über die bewaff- nete Besiedlung Floridas (Armed Occupation Act) von 1824 erlaubte den privaten Erwerb von Land, aber nur an neue Siedler - die Ureinwohner, die Seminolen-Indianer waren davon ausgeschlossen und wurden immer weiter von den übermächtigen Weißen nach Süden verdrängt. In den darauf zwangs- läufig folgenden Seminolen-Kriegen, Floridas Hinterhofkrieg, obsiegten 1855 schließlich die Siedler. Die Indianer mußten sich in die Sümpfe der Everglades zurückziehen und Manatee County, ein 9000 qkm großes Gebiet, daß vom Golf von Mexiko bis zum Lake Okeechobee und von der Tampa Bay bis Charlotte Harbor reichte, war geboren.

In den "neuen Gebieten" Floridas aber begann die eigentliche Entwicklung erst etwa 1870. Die Familie Webb, eine der ersten Siedler, erbauten ein Hotel in Osprey daß alsbald die ersten Wintergäste empfing. Den Grundstein für das "moderne" Sarasota legte 1885 die Florida Mortgage und Investment Company, die in Schottland mit den Versprechungen von fruchtbarem Boden, städtischen Unterkünften und profitablen Zitrusplantagen warb. Schottische Familien, die im Dezember nach 3-monatiger Atlantik-Überquerung mit einem klapprigen Schoner endlich das "gelobte Land" erreichten, waren schockiert - eine einsame, mit Baumstümpfen übersäte "Hauptstraße", nur erreichbar in dem man zu Fuß ans Ufer watete, und sonst nichts. Die meisten von ihnen verließen Florida wieder so schnell wie sie gekommen waren, ein paar Pioniere aber blieben.

 

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